Bilwis

Cinque Terre Forest
Lexikon des Mittealters Leben im Schatten der Zinnen: Burgen des Mittelalters und ihr Alltag
Erkunde das Mittelalter: Über 3.979 Seiten und mehr als 6.400 Einträge bieten dir einen tiefen Einblick in diese Ära. Vom Ablass bis zur Zunftordnung - dieses eBook ist dein Guide durch die Geschichte, Gesellschaft und Kultur Europas von 500 bis 1500 n. Chr. Entdecke in „Leben im Schatten der Zinnen“ auf 122 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt.

Bilwis (mhd. pilwiz, pilbiz; auch: bulchwechs, bulwehs = schadenbringender Kobold). Bis zum 14. Jh. galt der bilwiz im dt. Volksglauben – besonders des bayer.-österr. Raumes – als menschenfeindlicher Naturdämon, der durch seine Geschosse (Pfeile) Unheil und Krankheit sandte. (Wolfram v. Eschenbach in seinem “Willehalm”: “si wollten, daz kein pilwiz/si da schuzze durh diu knie”). Im Spätmittelalter wurde der Bilwis durch die Theologen zu Hexe, Zauberin, Teufel umgedeutet. (Aus einem Fastnachtsspiel von 1463: “die do sagen, das sie mit der perchten und bilbissen oder truten farn auf den Pruckelberg”.)

(Vom 16. Jh. an wandelte sich der Bilwis zum Korndämon Bilsen- oder Bilmesschneider mit sichelbewehrten Füßen.)

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