Breviarium rerum fiscalium




Breviarium rerum fiscalium (= kurze Zusammenstellung königlichen [Guts-]Besitzes). Karl d. Gr. verwandte große Mühe darauf, sein Reich verwaltungstechnisch in den Griff zu bekommen. Hatte er in dem “Capitulare de villis vel curtibus imperialibus” verfügt, wie der Sollzustand seiner Gutsbetriebe auszusehen habe, so erhoben seine Sendboten (missi) – mit Hilfe der Grafen, Vikare und Zentenaren – deren Istzustand und führten darüber Buch. Derartige Gutsbeschreibungen und Inventarlisten gingen als “Breviarium rerum fiscalium” an die zuständige Verwaltungszentrale. Aufgeführt waren: Gutsgröße, Personen- und Häuserbestand, Art der Bodennutzung und Viehbestand, Futter- und Nahrungsmittelvorräte, der Bestand an Küchengeräten, Werkzeugen, Bettzeug und Kleidern, Gemeinschaftseinrichtungen (Mühlen, Bäckerei, Tuchmacherei usf.) und Gartengewächse, zu erbringende Abgaben und zu leistende Frondienste.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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