Brigantentum




Brigantentum (v. ital. brigante = Kämpfer, Fußsoldat, Söldner; zu brigare = kämpfen). Das mittelalterliche Brigantentum war seit dem 12. Jh. aus verwilderten Söldnerhaufen erwachsen, die aus den Diensten kriegsführender Fürsten entlassen worden waren. Sie hatten am leichten Beutemachen während der Feldzüge Geschmack gefunden, und wussten keine andere Weise, ihren Unterhalt zu verdienen. Unter der Leitung von berufsmäßigen Hauptleuten versammelten sich Gruppen von 30 – 50 Söldnern, die sich manchmal zu “Kompanien” von bis zu 3.000 Leuten zusammenschlossen. Mit dem Tross zogen Frauen und Kinder, daneben auch Vagabunden, Abenteurer und Verbrecher, zusammengewürfelt aus fast allen Ländern Europas. Diese Kompanien zogen raubend, brennend, mordend, folternd und vergewaltigend durch die Lande – vor allem in Italien und Frankreich -, erpressten Gelder von Klöstern, Dörfern, Burgen und Städten, die sich von der Plünderung freikaufen konnten, und verwüsteten diejenigen, die nicht genug Geld aufbringen konnten. Sie erpressten Lösegelder für Gefangene und Wegegelder von Reisenden. Vor allem aber ließen sie sich von konkurrierenden Städten und anderen zahlungskräftigen Machthabern anmieten, um für diese Kriege zu führen.

Freie Kompanien sind über das Mittelalter hinaus wesentlich am Kriegsgeschehen beteiligt geblieben und haben erst am Ende des 30-jährigen Krieges ihre Bedeutung verloren.

(s. Werner von Urslingen)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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