Dachrinnen, Regenrinnen




Dachrinne, Regenrinne (mhd. dach-, wazzer-troufe, -trouf). Das von der Fläche ziegelgedeckter Dächer abfließende und von der Dachkante abtropfende Regenwasser wurde in hölzernen Rinnen unter der Traufe gesammelt und erst an deren Ende – in deutlichem Abstand zum Fundament – im freien Fall zu Boden geleitet. Die Rinnen wurden zimmermännisch in einem Stück aus ca. 10 bis 15 m langen, der Länge nach aufgesägten Fichten- oder Lärchenstämmen gefertigt. Mit einem Hohldechsel wurde das Kernholz herausgemeißelt, das Splintholz in Halb-Röhrenform stehen gelassen und an der Außenseite glattgehobelt. Die fertigen Rinnen wurden mit leichtem Längs-Gefälle an die Enden der überstehenden Dachsparren angeschlagen.

Dachrinnen aus Metall-Blech sollten erst im 17. Jh. aufkommen. Bis dahin versuchte man die Haltbarkeit der hölzernen Rinnen zu verlängern, indem man sie mit Blei auskleidete oder mit Teer bzw. Pech ausstrich. Durch hölzerne Regenrinnen war erhöhte Brandgefahr gegeben, weshalb sie in Städten vielerorts verboten wurden und sich nur an Bauernhäusern erhalten haben.

Im mittelalterliche Recht galt die Trauflinie als äußerste Grenze des Hauses. Dem Aberglauben zufolge endeten die Macht von Dämonen Hexen sowie die Wirkung von Schadzauber an ihr.

(s. Wasserspeier)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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