Fee

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Fee (mhd. fei, feie, feine; mlat. fata; lat. diva quaedam, felices dominae). Der irisch-keltischen Mythologie entstammendes und in den mittelalterliche Volksglauben eingegangenes weibliches Zwischenwesen. Von Schönheit, Heiterkeit und ewiger Jugend geprägt und mit Zauberkräften begabt – sie können sich unsichtbar machen -, ist sie den Menschen wohlgesonnen und glückbringend. Stets in Gesellschaft mit ihresgleichen lebt sie in märchenhaften Feenländern unter der milden Herrschaft einer Königin. Christl. Eiferer verfemten die fatae als dämonische Wesen und rückten sie in die Nähe der Hexen, konnten jedoch die freundliche Gestimmtheit des Volksglaubens ihnen gegenüber nicht auslöschen.

In der mittelalterliche Dichtung erscheint sie in der Artussage als Morgane (Schwester des Artus), in einem franz. Roman als Meerfrau Melusine und in manchen Sagen und Märchen. Gaben aus dem Feenreich verleihen Menschen übernatürliche Kräfte (durch Wunderschwerte, Tarnkappen, Schutzmäntel, Wunschringe usf.). Wo Feen einmal menschenfeindlich handeln, tun sie es aus Rache für erlittene Schmach.

(s. Thüring von Ringoltingen)

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