Fensterbank

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Fensterbank. Damit sei nicht das Fensterbrett verstanden, also die waagrechte Fläche am unteren Ende der Fensteröffnung, sondern die Sitzbank in einer Fensternische. Häufig finden sich derartige Sitzgelegenheiten in Burgen, deren dicke Außenmauern zur Anlage von tiefen Fensterhöhlen und damit von breiten Bänken einluden. Besonders beliebt waren derartige Sitznischen in Räumen, in denen man sich der Muse und Geselligkeit widmete, also in den Kemenaten und Rittersälen. Der Platz direkt am Fenster hatte zudem den Vorteil, dass er der hellste im Raum war und auch in der Dämmerung noch genügend Licht für Handarbeiten oder zum Lesen bot. Zur Behaglichkeit trugen holzgetäfelte Wandungen bei, der Unterhaltung oder Belehrung dienten Wandmalereien, die nahe dem Fenster besonders gut zur Wirkung kamen.

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