Ganerbschaft




Ganerbschaft. Gemeinbesitz mehrerer ritterschaftlicher Erben, die in Familiengemeinschaft bei getrennter Nutzung (Mutschierung, Örterung) der Burganlage in getrennten Haushalten lebten. (Das Wort Ganerbe ist aus ahd. ge-an-erbo [= Miterbe] gebildet, wobei das “ge” dem lateinischen “con” entsprechen dürfte, etwa in confratres = Gebrüder.) Ein Burgfriedensbrief (pactus ganerbinatus, pactum ganerbicum) sollte das friedliche Zusammenleben der Ganerben (ganerven, mlat. coheredes, heredes accelerantes) regeln (s. Burgfrieden). Feindliche Brüder unter Ganerben waren indes nicht selten. – Ausser durch Erbschaft (“Erbschaft zur gesamten Hand”) konnten Burgen auch durch Kauf, Verpfändung, Heirat oder Eroberung in gemeinschaftlichen Besitz gelangen.

Ein schönes und bestens erhaltenes Beispiel einer Ganerbenburg ist die Burg Eltz an der unteren Elz (auch Eltz), einem linken Zufluss der Mosel. (Zu Beginn der Neuzeit entwickelte sich aus den Ganerbschaften das adelige Fideikommiss.) Neben der ritterlichen Ganerbschaft bestanden bäuerliche, vom 14. Jh. an auch städtische Erbengemeinschaften. Bei bäuerlichen Ganerbschaften war eine gemeinsame Haushaltsführung üblich, wogegen in adligen Kreisen getrennte Haushalte geführt wurden.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

-> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <-

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseite zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen