Garküche




Garküche (zu mhd. gar = fertig, ganz). Fahrbare oder in Holzbuden eingerichtete Kochstellen für billige Kleingerichte, aufgesucht von den vielen Armen der Stadt, gelegen zumeist am Marktplatz, am stärksten frequentiert zu Markt- oder Messezeiten. Zur Standardausstattung einer Garküche dürften Herd, Backofen, Bratrost oder -spieß, Kochkessel und Pfannen gehört haben. Der Garkoch (mhd. gar-braeter) musste eine städtische Konzession haben; er durfte minderwertiges Fleisch zu Gerichten verarbeiten, solange dieses nicht von gefallenen Tieren stammte. Da derartige Imbisse billig sein mussten, wurden Produkte verarbeitet, die beim Metzger nicht mehr verkehrsfähig waren. Trotzdem empfanden die Metzger Garköche als unliebsame Konkurrenz. Häufig wurden die nicht mehr appetitlich aussehenden und riechenden Grundstoffe (Metzgereiabfälle) zu Pasteten oder Würsten verarbeitet und gut gewürzt feilgeboten.

(s. Pastete, Wurst)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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