Hakenbüchse

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Lexikon des Mittealters Leben im Schatten der Zinnen: Burgen des Mittelalters und ihr Alltag
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Hakenbüchse (Arkebuse, Hakebuse; mhd. hakenbühse). Einschüssiges Vorderladergewehr mit einem Haken an der Unterseite des Rohres oder Schaftes, welcher – in die Oberkante einer Schießscharte oder Brustwehr eingehakt – den Rückstoß auffangen sollte. Hakenbüchsen waren 1 – 2 m lang, wogen bis 30 kg und benötigten zur Bedienung anfangs zwei Männer: einen, der die Büchse hielt und zielte und einen Zweiten, der das Pulver wie bei einer Kanone mit einer Lunte zündete. Erst die weitere Entwicklung ermöglichte – durch das an die Seite verlegte Zündloch, die Pulverpfanne und den Luntenhahn – die Führung der Waffe durch einen Mann. Wegen der umständlichen Handhabung und der Nässeempfindlichkeit des Schießpulvers setzte sich die Hakenbüchse nur langsam gegen die Armbrust durch, obwohl ihre wirksame Reichweite mit ca. 80 m etwa doppelt so groß wie die einer Armbrust war. Hakenbüchsen waren etwa von 1420 bis 1520 in Gebrauch.

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