Hökerin

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Hökerin (Markt-, Hökerfrau; mhd. höckin, höcke, zu mhd hucke = Kleinhändler, -in; frnhd. Hucke = auf dem Rücken getragene Last, Tragekorb, Bündel der Hausierer). Ein typischer Erwerbszweig freier, halb- oder unfreier Bauersfrauen war das Feilhalten der Verkauf landwirtschaftlicher Überschuss-Produkte auf den Märkten; also solcher landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die über die Abgabepflicht hinausgingen und vom Eigenverzehr erübrigt werden konnten. Zu diesen Produkten, für deren Zucht, Ernte und Konservierung die Frauen selbst verantwortlich waren, gehörten Obst, Gemüse und Würzkräuter, Butter und Käse, Eier, Hühner, Enten, Gänse u.a.m. Hökerinnen trugen durch ihre Verkaufserlöse – trotz der üblichen geringen Gewinnspanne – wesentlich zum Gelderwerb der bäuerlichen Betriebe bei.

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