Hucbald von St

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Hucbald von St. Amand (Hucbaldus, Hubaldus, Uchubaldus; um 840 – um 930). Hucbald war Mönch des flandrischen Klosters Elnon sur la Scarpe, dem späteren St. Amand-les-Eaux, wo er zu Beginn des 10. Jh. zum Abt gewählt wurde. An der Klosterschule lehrte er das Quadrivium und befasste sich mit der musikalischen Ausgestaltung der Liturgie. Dabei entwickelte er neue Musiktheorien, in denen er zwischen antiken Konzepten und dem Kirchengesang, wie er sich zur Karolingerzeit entwickelt hatte, zu vermitteln suchte. Er benutzte als erster Buchstaben und Linien zur Bezeichnung der Tonhöhen. Ob seinen Schriften (z.B. “De harmonica institutione”, Hymnen, Tropen, Hagiographien) auch die ®”Musica Enchiriadis” zuzurechnen ist, ist umstritten.

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