Hugo von Straßburg (H

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Hugo von Straßburg (Hugo Argentiniensis, Hugo Ripelin de Argentina; um 1210 – um 1270). Er stammte aus der einflussreichen Straßburger Patrizierfamilie Ripelin, die von der Mitte des 12. Jh. bis ins 15. Jh. die Geschicke der Stadt als Ratsherren, Bürgermeister und Schultheiße mitbestimmte. Schon kurz nach der Gründung des Straßburger Dominikanerkonvents (1224) trat er dort ein, ging 1230 für 30 Jahre nach Zürich, wo er im dortigen Dominikanerkloster als Prior und Subprior diente. 1260 kehrte er in seinen Heimatkonvent zurück und wurde 1261 dessen Prior. Seine letzten Lebensjahre widmete er der Forschung und Lehre.

Von ihm stammt der weitverbreitete und noch im Mittelalter ins Deutsche übertragene Abriss der Theologie “Compendium theologicae veritatis” (um 1257). Darin stellte Hugo die augustinischen Lehren Alberts d. Gr. so geschickt zusammen, dass das Werk über vier Jh. als maßgebliches theologisches Lehrbuch verwendet wurde. In der gleichen Schrift nimmt Hugo zu den Themen Millennium und Antichrist Stellung. Nach dem Tod des Antichrist und vor der Ankunft des Herrn käme eine Zeit der Heiligen, in der Ruhe und Gerechtigkeit herrschten und die Juden bekehrt würden. (Das “Compendium” wurde fälschlicherweise auch Albertus Magnus, Thomas v. Aquin oder Bonaventura zugeschrieben.)

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