Krankenpflege




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Krankenpflege. Die häusliche Krankenpflege lag im Mittelalter in den Händen der Frauen (wie vorher und nachher auch). Frauen wussten auch um die Arzneimittel der Volksmedizin, sie verwalteten die Hausapotheke. In den Klosterspitälern fanden schon im Frühmittelalter nicht nur Klosterangehörige, sondern auch alleinstehende oder mittellose Laien (pauperes aegroti, pauperes infirmi) medizinische Versorgung; Mönche waren die Bewahrer und Vermittler medizinischer Kenntnisse und von Standes wegen zur Hilfe verpflichtet. Nach der Regel des hl. Benedict galt die Pflege der Kranken als Gebot der Nächstenliebe, mehr wert als Gebet, Gottesdienst und alle Seelsorge. Wer Kranken dient, dient Christus in Person. Neben den Mönchs- und Nonnenorden gab es vom 13. Jh. an fromme, nichtklösterliche Gemeinschaften, die sich der ambulanten Krankenpflege widmeten (Beginen, Begarden, Seelweiber, Seelnonnen). In den Städten entstanden im Hochmittelalter kirchliche und weltliche Spitäler, in deren Sälen Pflegebedürftige bei Tag und Nacht versorgt wurden.

Im Vordergrund der Krankenpflege – sowohl zuhause wie im Spital – stand nicht die medizinische Versorgung sondern die Gewährleistung von Ruhe, angemessener Ernährung, Körperpflege und seelische Erbauung.

(s. Mitleid)




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