Libri Carolini




Libri Carolini (Karolingische Bücher; eigtl. “Libri Carolini sive Caroli Magni capitulare de imaginibus”). Karl d. Gr. veranlasste eine Stellungnahme gegen die Beschlüsse des Konzils von Nicaea (787), denen zufolge ein gewisses Maß von Ikonenverehrung zugelassen wurde. Diese theologische Streitschrift, wahrscheinlich von mehreren Mitgliedern der Hofschule unter Leitung von Theodulf verfasst, wurde unter dem Namen “Libri Carolini” bekannt. Sie dürfte auf einem Missverständnis beruhen, das durch die schlechten Griechischkenntnisse des lat. Westens zustande gekommen war: Karl und seine Berater hatten die byzantinische Bilderverehrung mit götzendienstartiger Bilderanbetung gleichgesetzt. Karl lässt klarstellen, dass Bildern christlicher Symbole und biblischer Gestalten keine Verehrung (adoratio) entgegengebracht werden dürfe, dass sie aber als Lehrmittel und Erinnerungsstützen für das leseunkundige Volk unverzichtbar seien. In diesem Zusammenhang ist nie von der Illuminierung heiliger Bücher die Rede, waren diese doch für Lesekundige, d.h. für Kleriker bestimmt.

Die Libri Carolini sind mehr als eine Streitschrift zur Ikonolatrie; sie stellen mit ihrem Bemühen um Probleme wie Seele, Zeit, Materie oder Sprache einen Neuanfang des philosophischen Denkens im lat. Mittelalter dar.

(s. Bilderstreit; Konzilien: 7. Konzil)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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