Maurer




Maurer (mhd. muraere, ahd. murari; v. mlat. faber murarius, murator; auch caementarius, commacinus). Im Frühmittelalter ging man dazu über, prominente Kloster- und Kirchenbauten oder Königshöfe und Burgen in Steinbauweise zu errichten. Mönche und Laienbrüder hatten die nötigen Kenntnisse mitgebracht und gaben sie an freie und unfreie Hilfskräfte aus dem Volk weiter. Aus diesen rekrutierte sich später die Handwerkerschaften der Großbaustellen (s. “Bauhütten”). Maurer bauten anfangs in Bruchsteintechnik, später auch in Backstein- und Hausteinbauweise. Die Zuständigkeiten der einzelnen Handwerke waren wohl erst im Spätmittelalter klar umrissen. Bis dahin betätigten sich Maurer beispielsweise auch als Tüncher und Dachdecker oder Steinmetze als Maurer.

Die Lehrzeit dauerte 2 bis 3 Jahre, das Eintrittsalter der Lehrjungen lag wegen der starken körperlichen Beanspruchung höher als in anderen Gewerben, Lehrgeld wurde meist nicht erhoben. Ausgelernten Maurern, die Steinmetz werden wollten, wurde die dafür vorgeschriebene Lehrzeit wesentlich verkürzt. Wanderschaft wurde nur den Gesellen vorgeschrieben, die Meister werden wollten. Werkzeug (zeug, geschirre, werchgeziug, wercziug) wie Hammer, Hebeleisen, Richtscheit, Winkelmaß, Lot, Lotwaage, Mörtelmischhacke und Kelle mussten die Maurer auf privaten und städt. Baustellen selbst stellen, im Hüttenverband bekamen sie es aus dem Hütteninventar leihweise zugeteilt.

(s. Mauerwerk, Mauerwerkstechnologie, Steinbau)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

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