Nachtwächter




Nachtwächter (mhd. nahtwahte, nahthirte, nahthuote; latinis. nocticustos). Hatten ursprünglich die Bürger die Wachtdienste selbst versehen, so wurden diese Leistungen bald durch Geldabgaben abgelöst, mit denen städtische Nachtwächter besoldet wurden. Das Ansehen, in dem der Burgwächter gestanden hatte, hat sich nicht auf seine städt. Nachfolger übertragen, die meist den unehrlichen Leuten zugerechnet wurden und deren Söhnen es seitens der Zünfte verwehrt war, ein Handwerk zu erlernen. Die Wache zog allabendlich mit Wächterspieß, Horn und Laterne auf, und patroullierte, begleitet von Wachhunden, durch die nächtlichen Straßen, blies die Stunden ab und sollte die Sicherheit der schlafenden Bürger vor Diebsgesindel und Feuersbrunst gewährleisten. Alle zwei Stunden erfolgte Ablösung durch die Wachleute, die so lange im Wachlokal pausiert hatten. Der Wachdienst dauerte im Winter von 21 Uhr bis 5 Uhr und im Sommer von 22 Uhr bis 4 Uhr. Dieser nächtliche Umgang zu verrufenen, von Dunkelheitsdämonen heimgesuchten Stunden mag zu Verfemung des Nachtwächters beigetragen haben, oder der Umstand, dass Nachtwächter häufig auch Schergendienste leisten mussten, oder, dass sie sich als “gekaufte” Leute “für Geld zu Eigen gaben”.

(s. Feuerordnung, Tagwächter)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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