Paradies (bibl




Paradies (bibl.; mhd. paradis[e]; kirchenlat. paradisus; v. pers. Pairidazea = heiliger Zaubergarten; synonym für den christl. “Himmel” gebraucht; auch: der Garten Eden [hebr., = Ort der Freude]). Das irdische Paradies, ein üppiger, friedlicher Tier- und Pflanzengarten, aus dem Adam und Eva vertrieben worden waren, wurde im Mittelalter als durchaus real existent begriffen. Weit im Osten, auf dem höchsten Berg der Welt gelegen, war es von einem feurigen Wall umgeben. Vier Flüsse gingen daraus hervor: Euphrat, Hiddegel (Tigris), Phison (Indus) und Geon (Ganges). Origenes nennt das Paradies “einen Ort auf der Erde”, wo die Seelen frommer Verstorbener gleichsam wie in einer Schule auf die höchste Stufe der jenseitigen, himmlischen Seligkeit, die Gottesschau, vorbereitet werden. Auch Thomas von Aquin war davon überzeugt, dass es nach wie vor auf Erden bestehe, und dass Elias, Esra und andere Gerechte dort bis zum Jüngsten Gericht leben würden. Ähnlich dem irdischen Paradies stellte man sich das himmlische vor, noch überhöht durch das Glück der ewigen Anschauung Gottes und der Gesellschaft der Heiligen, Seligen und himmlischen Heerscharen. (Heidnische Paradiese, auch das der Muslime, versprachen zusätzlich körperliche Freuden wie die sexueller Liebe.)

(s. Himmel, Hölle)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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