Preislied

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Preislied. Neben dem Heldenlied war das Preislied die andere Hauptform germanischer Dichtung. Es wurde bei festlichen Anlässen zu Ruhm und Ehre eines Herrschenden vorgetragen. Im Mittelalter wurden Preislieder auf weltl. und geistl. Große gedichtet (s. Fürstenpreis), als Preislied auf die Frau ist der “Frauenpreis” des Minnesangs anzusehen. Preislieder wurden auch auf Städte (s. Städtelob) oder Landschaften gedichtet.

Beispiel eines Preislieds auf einen König: das ahd. “Ludwigslied” (881), das den Sieg König Ludwigs III. über die Normannen verherrlicht.

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