Richbod von Lorsch




Richbod von Lorsch (Rigbodonius; ? – 804). An der Hofschule Karls d. Gr. in Aachen unter Alkuin ausgebildet, wurde er dort mit dem Gelehrten-Namen Macarius gerufen und war bekannt für seine Leidenschaft für den röm. Dichter Vergilius. (Sein väterlicher Freund Alkuin soll in komisch-eifersüchtiger Verzweiflung ausgerufen haben “O si mihi nomen esset Virgilius!” {O wenn mein Name doch Vergil wäre!}). Er wurde Mönch in der Reichs-Abtei Lorsch, war dort als Urkundenschreiber beschäftigt und amtete 784-804 als deren 4. Abt. 791 wurde er als Bischof von Trier berufen, das seinerzeit dem Erzbistum Metz unterstand. Auch als Bischof blieb er seiner Abtei verbunden und satnd auch mit Alkuin in brieflichem Kontakt. Von diesem wurde er mit der Widerlegung der adoptianischen Lehre des Bischofs Felix von Urgel beauftragt.

Unter Abt Richbod ist es in der Abtei Lorsch zu einer regen Bautätigkeit gekommen, so wurden die Klostergebäude erneuert und vergrößert und eine neue dreischiffige Kirche erbaut. Zu dieser Zeit kamen der Abtei reiche Schenkungen zu, zwischen 784 und 800 sollen es 2.680 gewesen sein, drunter zwei persönliche Güter Karls d. Gr., die Marken Heppenheim und Oppenheim. Die Zahl der Bücher in der Lorscher Bibliothek soll sich seinerzeit auf bis zu 590 belaufen haben. Auf Richbods Initiative soll die Anlage der Lorscher Reichsannalen und einer Sammlung von Heldenlieder zurückgehen, die bei einem Klosterbrand 1090 verlorengegangen sind.

(s. Adoptianismus, Akademie, Alkuin, Hofschule, Lorsch (Kloster))




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