Rosenplüt

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Lexikon des Mittealters Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
Erkunde das Mittelalter: Über 3.979 Seiten und mehr als 6.400 Einträge bieten dir einen tiefen Einblick in diese Ära. Vom Ablass bis zur Zunftordnung - dieses eBook ist dein Guide durch die Geschichte, Gesellschaft und Kultur Europas von 500 bis 1500 n. Chr. Entdecke 69 einzigartige Motive, die die Magie der Dubai-Schokolade einfangen! Dieses Malbuch entführt dich in eine Welt aus luxuriösen Schokoladentafeln, orientalischen Mustern und ikonischen Elementen Dubais. Entdecke in „Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen“ auf 111 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt.

Rosenplüt, Rosenblut Hans, gen. „Der Schnepperer“ (um 1400 – um 1470). Er war 1426 nach Nürnberg zugewandert, hatte das Bürgerrecht und das Meisterrecht als sarwürhte (Panzerhemdmacher) erworben. In den vierziger Jahren wechselte er zum Handwerk der Rotschmiede (Messinggießer) über, 1244 wurde er als Büchsenmeister (Vorsteher der Artillerie) der Stadt bestellt. Er gehörte nunmehr der geachteten Zunft der Büchsenmacher an (daher möglicherweise sein Beiname), und war neben Hans Folz der bedeutendste Vertreter des Fasnachtsspiels, das durch seine Kunst in den Rang eines literarischen Genres erhoben wurde. Von ihm stammen auch geistl. Gedichte und Lobsprüche auf Fürsten und Städte sowie Lieder und (erotisch eingefärbte) Mären. Besonders beliebt waren seine meisterhaften Priamels, deren Gattung ihm zu Ehren unter der Bezeichnung „Schnepperer“ geführt wurde. Sein „Lobspruch auf die Stadt Nürnberg“ ist ein frühes Beispiel der neuen Gattung des Städtelobs und ein Beleg für die bürgerliche Weltsicht seiner Zeit. In seinem „Lied von den Türken“ betont er die Bedeutung der Stadt für die Festigung der Reichsgewalt. Im „Müßiggänger“, einer lehrhaften Spruchdichtung, scheint eine Neubewertung körperlicher Arbeit in der spätmittelalterliche Gesellschaft auf: sie gilt nicht mehr als Fluch, sondern wird durch religiöse Gründe aufgewertet. Um 1450 entstand sein „Gott grüß dich, du edler Ackersmann“, worin er ausführlich und überschwänglich den Wert des Bauern und seiner Arbeit lobt. An anderer Stelle äußert er sich im Sinne einer drastischen Bauernschelte.

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