Schaube

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Schaube (mhd. schube, schoube, schube; aus d. arab. gubba über roman. giubba, frz. jupe hergeleitet). Von der Mitte des 15. Jh. an das gebräuchlichste männl. Oberkleid. Anders als ihr Vorgänger, der Tappert, ist die Schaube vorn offen, hat einen Kragen, breite Aufschläge und weite, faltige Ärmel. Amtsträger tragen die Schaube mit Pelzbesatz oder -futter. Sie ist ursprünglich bodenlang, wird ungegürtet getragen und ist in üppige, lose fallende Falten gelegt. Am Ende des Mittelalter geht die Schaube auch in die Frauenmode ein. Als Amtstracht ist sie obligatorisch z.B. für städt. Funktionssträger, Universitätslehrer, Richter, Ärzte, Geistliche und als solche hält sie sich bis in die Neuzeit.

(s. Amtstracht, Kleidung)

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