Schiffszimmerleute




Schiffszimmerleute. Das Werkzeug der Schiffszimmerleute entsprach dem anderweitig zur Holzbearbeitung benutzten (s. Werkzeuge zur Holzbearbeitung). Gebaut wurde nach Traditionen, die von Generation zu Generation weitergereicht und dabei weiterentwickelt und verbessert wurden. Vom Beginn des 15. Jh. an erschienen Traktate zu Technik und Material der Schiffbaukunst.

Die Schiffzimmerleute an den Küsten Deutschlands waren im Zünften organisiert, die sog. Elderleuten unterstanden. Diese verteilten die Bauaufträge der Kaufleute unter den ortsansässigen Meistern und sorgten dafür, dass Fremde nur verpflichtet wurden, wenn alle einheimischen Schiffsbauer ausgelastet waren. Schiffsbaupläne haben sich nur in Ausnahmefällen erhalten, weil die Meister aus Furcht, ihre Kenntnisse könnten von Konkurrenten verwendet werden, den Schiffsplan nach den Wünschen der Auftraggeber im Kopf entwarfen. Neben Bauplanung und -aufsicht waren Schiffszimmermeister auch für die Beschaffung des geeigneten Holzes zuständig, das meist von weit her angeliefert werden musste und erst in abgelagerten Zustand verarbeitet wurde.

Der Schiffsbau in dt. Seestädten wurde auf besonderen, vom Rat zugewiesenen ufernahen Bauplätzen (“Lastadie”) betrieben. Im näheren Umkreis ließen sich Reepschläger, Segelmacher, Sägemüller und Ankerschmiede (s. Anker) nieder. Zur Reparatur gab es mancherorts einen eigenen Platz, die “Branbank” (v. ndd. brage = dichten). Der große Bedarf an Schiffsneubauten und die lange Bauzeit bedingte eine große Zahl von Schiffswerften. So zählte Stralsund 1393 dreizehn, 1428 einundzwanzig größere und kleinere Werftplätze.

Die Arbeitszeit auf den Werften dauerte während der Sommerzeit (von Februar bis September) von 5 Uhr früh bis 6 Uhr abends bei drei Essenspausen. Während der Winterzeit wurde gearbeitet, so lange es das Tageslicht zuließ. In der Lohnskala nahmen Schiffszimmerleute eine Spitzenposition ein, sie verdienten etwa doppelt so viel wie Maurer.




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