Sinnesorgane




Sinnesorgane (zu mhd. sin = körperlicher Wahrnehmungssin, denkender Geist, Verstand; lat. organa sensuum). Man unterscheidet niedere S. (z.B. Rezeptorzellen im Mund-Rachen-Raum) und höhere S. (mit vorgeschaltetem Hilfsapparat, z.B. Auge, Ohr), von denen die aus der Umwelt empfangenen Reize über Nervenbahnen an die Sinneszentren des menschl./tier. Gehirns weitergeleitet und dort verarbeitet werden.

Die Reizempfänglichkeit des Menschen wurde seit je zu dessen mentaler Beeinflussung benutzt; so auch von Religionsgemeinschaften und wohl am konsequentesten von der kath. Kirche. Diese hat vom Frühmittelalter an in zunehmendem Maße verstanden, alle Sinne anzusprechen: über das Ohr kam Gottes Wort zu ihm, von Gesang, Instrumentalmusik und Glockenklang eindrucksvoll begleitet; dem Gesichtssinn wurden Szenik, Gestik und Prunk der Liturgie geboten, graphische und plastische Darstellungen stellten biblisches Geschehen vors Auge; der Geruchssinn wurde durch Weihrauch über den alltäglichen Mief erhoben; den Geschmackssinn ergötzte die Süße von Herrenbrot und Wein; der Tastsinn der Fingerspitzen führte beim Abbeten des Rosenkranzes zu tieferer Versenkung ins Gebet, körperliche Berührungen, wie etwa beim segenspendenden Handauflegen oder Bekreuzigen, konnten zu seelischer Erschütterung führen; selbst noch der Schmerzsinn – etwa bei langanhaltendem Knien oder bei Selbstgeißelung – konnte das Leiden Jesu nacherleben lassen.

(s. Auge, Gerüche, Geschmack, Nase, Ohr, Optik, Physiologie, Schmerz, Sinne)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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