Stadtklöster

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Lexikon des Mittealters Leben im Schatten der Zinnen: Burgen des Mittelalters und ihr Alltag
Erkunde das Mittelalter: Über 3.979 Seiten und mehr als 6.400 Einträge bieten dir einen tiefen Einblick in diese Ära. Vom Ablass bis zur Zunftordnung - dieses eBook ist dein Guide durch die Geschichte, Gesellschaft und Kultur Europas von 500 bis 1500 n. Chr. Entdecke in „Leben im Schatten der Zinnen“ auf 122 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt.

Stadtklöster. Um 1220, rund ein Jahrhundert nach der ersten Stadtgründungswelle, entstanden die Predigerorden der Dominikaner, Franziskaner und Augustiner-Eremiten, die entsprechend ihrem Lehr- und Seelsorgeauftrag die Menschenansammlungen der Städte suchten. So sind ihre Klöster in fast jeder mittelalterliche Stadt zu finden, wo sie, ihrem späten Erscheinen zufolge, meist am Stadtrand liegen. Gab es in der Altstadt keinen Baugrund mehr, siedelten sich die Prediger- oder Bettelorden in der Vorstadt oder außerhalb des geschlossenen Stadtbezirks an. Das Bauprogramm der Stadtklöster entspricht weitgehend dem der Landklöster. Die Klosterkirchen allerdings wurden als Predigtkirchen in der Form einer Hallenkirche erbaut, im Dormitorium wurden die hallenartigen Gemeinschafts-Schlafsäle durch Einzelzellen abgelöst, der Kreuzgang wird vielfach ins Untergeschoss der um den Innenhof gelegenen Gebäude einbezogen.

(s. Klosterhöfe)

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