Städtische Selbstverwaltung




Städtische Selbstverwaltung. Die deutschen Städte des Mittelalter hatten zwar im Lauf der Zeit immer weiter reichende Selbstverwaltungsrechte erworben, waren aber stets einem Stadtherrn – sei es Kaiser, König, Bischof oder Landesfürst – untertan (s. Ratsverfassung, Stadtherrschaft). In die Kompetenz des eines städtischen Rates fielen vor allem folgende Aufgaben:

Einberufung der jährlichen oder einer außerordentlichen Bürgerversanmmlung, Aufnahme von Neubürgern (s. Bürgerrecht), Bestellung städtischer Amtsträger und Bediensteter (Stadtarzt, -hebamme, -schreiber, Warenbeschauer, Zöllner, Türmer, Hundeschlager, Straßenfeger usf.), Erlass von Verordnungen jeder Art, Verwaltung städtischer Einrichtungen (Stadtwaage, städt. Badhäuser und Bordelle, Ratskeller etc.), Überwachung von Maßen und Gewichten, Organisation der innerstädtischen Ordnung (Polizei, Nachtwächter) und der Außenverteidigung, Bevorratung und Instandhaltung von Waffen und Vorräten für einen Belagerungsfall (s. Zeughaus), Beaufsichtigung der Münzstätte (soweit unter städt. Hoheit).

(s. Stadtfriedensordnung, Stadtgericht, Stadtgeschworene, städtischer Landbesitz, Stadtschöffen (s. Schöffe), Stadtschule, Stadtsteuern, Bürgermeister, Immunität, Münzrecht, Ratsherren, Verteidigung), Weichbild




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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