Töpferscheibe




Töpferscheibe (lat. rota figularis; Maschine zur Formung rotationssymmetrischer Keramik). Eines der ältesten Arbeitsgeräte der Menschheit, erstmals belegt für das Ende des 4. Jahrtausends in Mesopotamien, gelangte erst im Hochmittelalter über den Mittelmerraum nach Deutschland. Die ältere Form, unter der Bezeichnung “Blockscheibe” bekannt, bestand aus einem senkrecht im Boden verankerten Pfosten, auf dessen oberen Ende der blockförmige, schwere Scheibenkopf gelagert war. Daran war mittels Holzsprossen die Drehscheibe verbunden, die den Pfosten in ihrem zentralen Führungsloch berührungsfrei umlief. Der Töpfer saß in Arbeitshöhe vor dem Gerät, trieb die Scheibe mit den Füßen an und hatte beide Hände zum Formen der Tonmasse frei. Da die Masse der Drehscheibe relativ gering war, musste ständig getreten werden und blieb die Drehgeschwindigkeit niedrig. Mit Maschinen dieser Art wurden Keramiken aus mehreren Tonstücken “aufgebaut”.

Als technische Verbesserung erscheint im Spätmittelalter das “Töpferrad”, bei welchem auf dem Pfosten ein schweres, wagenradähnliches Schwungrad waagrecht gelagert war. Wegen der von der Nabe schräg nach unten zur Felge verlaufenden Speichen hatte das Rad eine stabile Lage und gute Laufeigenschaften; wegen seines bedeutenden Gewichts (ca. 50 kg) lief das Rad etwa so lange, wie die Formung eines Gefäßes dauerte. Auf der hoch über den Radumfang aufragenden Nabe war ein rundes Brett als Töpferscheibe befestigt. Der Töpfer saß auf einem Sitz oberhalb des Rades und versetzte dieses mittels eines Holzstockes in Drehung. Mit dieser schnell drehenden Töpferscheibe konnten Gefäße aus einem einzigen Tonklumpen mit den Fingern “hochgezogen” werden.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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