Turlupins




Turlupins (frz., = etwa “Quälgeist”, auch “Schwindler”; vielleicht auch von der frz. Bezeichnung für “Wolfshöhle”, weil sie als Ausdruck ihrer extremen Armut in Erdlöchern hausten, die Wolfshöhlen glichen. Lat. “Begardi, qui alias Turlupini dicuntur”. Dt. Turlupiner, Turlupinerinnen). Eine religiöse Laienbewegung des 14. Jh., die in Frankreich, hauptsächlich im Pariser Umland, auftrat und sich selbst als “Bruder- und Schwesternschaft der Armen” oder “Gemeinschaft der Armut” (“Compaignie de povrete”) bezeichnete. Sie ist in lockerem Zusammenhang mit den ® Beg(h)arden und den ® Beg(h)inen sowie mit den ® Brüdern und Schwestern vom Freien Geist zu sehen, von denen sie sich jedoch durch abweichendes Sozialverhalten unterschied (Kleidungsgewohnheiten [kuttenartige Überwürfe, vom Gürtel abwärts aufgeschnitten und mit Kapuze], Bettelei) unterschieden. Man hat ihnen vorgeworfen, ausschweifendes Sexualleben, Promiskuität und Nudismus zu praktizieren. Von der Kirche verfolgt, kamen viele von ihnen ins Gefängnis, einige wurden verbrannt. Auf der Pariser Place de Greve (in gravia Parisiis) kam es 1372 zu einer rituellen Verbrennung einer Turlupinerin namens Peronne de Aubenton, eines im Gefängnis gestorbenen anonymen Turlupiners sowie – schon tags zuvor – von Büchern und Kleidungsstücken (“le abit et les livres des Turlupins”).




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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