Turnierfähigkeit




Turnierfähigkeit. Im HMA., bevor sich Burgen- und Bürgeradel durch starre Grenzen voneinander abgesondert hatten, war die Teilnahme am ritterlichen Turnier kaum reglementiert. Im Spätmittelalter dagegen bestanden für den land- und stadtsässigen Geschlechteradel jeweils eigene Teilnahmeregeln, während sich im übrigen der Turnierverlauf kaum unterschied. Am ritterlichen Kampfspiel konnte nur teilnehmen, wer durch einen genealogisch bewanderten Beamten (Turniervogt, Ehrenhold, Herold) hinsichtlich Abstammung und untadeligen Rufes als “turnierfähig” qualifiziert worden war (“Helmschau”). Ritter, die gemäß der Turnierordnung mit Turnierverbot belegt waren, galten als gesellschaftlich geächtet. Von Turnieren ausgeschlossen waren Meineidige, Feldflüchtige, Ketzer, Frauenschänder, Wucherer, Straßenräuber und Ehebrecher. Zu Turnierverbot führten außerdem: unedle oder uneheliche Geburt, unstandesgemäße Verehelichung sowie bürgerliches Amt oder Gewerbe. Bestimmte ehrlose Vergehen wurden über das Turnierverbot hinaus mit der äußerst diskriminierenden Strafe des “auf die Schranke Setzens” geahndet, die darin bestand, dass der Delinquent seinen Sattel auf das Turniergatter legen und sich darauf setzen musste, dem Spott und Hohn der Festgesellschaft ausgesetzt.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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