Turnierregeln




Turnierregeln. Das Turnier des SMA., eine der hohgeziten der höfischen und patrizischen Gesellschaft, ist im 12. Jh. aus der Kampfesübung (exercitium militaris, simulacrum belli) der Reiterkrieger hervorgegangen. Dementsprechend war das Reglement anfangs schlicht, nur auf das möglichst unversehrte Überleben der miteinander trainierenden Ritter und auf die Schonung der wertvollen Turnierhengste ausgerichtet. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Charakter des Turniers hin zu einem festlichen Kampfspiel, bei dem jedoch Spiel und tödlicher Ernst stets nahe beieinander lagen. Ein immer komplizierter werdendes Regelwerk sorgte für die Exklusivität der Turnierer (mhd. turneiliute, turneisaere), deren moralische Unbedenklichkeit, für korrekte Waffenarten, Kampfesweisen und Ruhepausen, für Trefferwertungen und Abqualifizierung von nicht-commentmäßigen Kampfesweisen, für Siegesprämien der Gewinner und materielle Verluste der Unterlegenen und für vieles andere mehr. Als Quelle für Turnierregeln dienen zeitgenössische Ritterromane, Satzungen der Turniergesellschaften und die im Spätmittelalter aufblühende Turnierliteratur. Im Folgenden einige sma., auf das Tjostieren bezogene Turnierregeln: Höchste Bewertung erhielt einer, der seinen Gegner durch Lanzenstoß aus dem Sattel geworfen oder Ross und Reiter zu Fall gebracht hatte. Gleich dahinter rangierte das Brechen zweier Lanzen Krönlein zu Krönlein (d.h. Spitze zu Spitze). Als drittbeste Leistung galt das dreimalige Treffen des Visiers mit der Lanzenspitze, Viertbester war, wer die meisten Lanzen gebrochen hatte. Punktabzüge gab es für das Brechen der Lanze am Sattel des Gegners oder für das Treffen der Mittelplanke; disqualifiziert wurde, wer seinen Gegner in den Rücken traf, wer ein Pferd traf oder wer zweimal den Helm abnahm, ohne dazu durch Schwierigkeiten mit seinem Ross gezwungen gewesen zu sein.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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