Wardein

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Wardein (mndl. wardijn, mhd. wardinus; v. mlat. wardinus, guardianus = Aufsichtführender). Beamteter städtischer Schaubeamter, der Erzeugnisse der Gold- und Silberschmiede auf ihren Feingehalt prüfte. Ein vom Münzherrn angestellter Münzwardein kontrollierte die Arbeit des Münzmeisters. Er berechnete den Schlagschatz, sorgte dafür, dass die Münzstempel nicht missbräuchlich verwendet wurden (daher auch “Eisenhüter” genannt) und überprüfte Gewicht und Metallgehalt der Münzen. Münzwardeine unterschieden sich in “Versucher” und “Aufzieher” (Wieger); der erstere prüfte das Münzmetall auf Feinheit, der andere kontrollierte das Münzgewicht.

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