Wiprecht von Groitzsch

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Lexikon des Mittealters Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Wiprecht von Groitzsch (um 1050 – 1124). Slaw. Adliger (Graf), Anhänger Kaiser Heinrichs IV. und Herzog Wratislaws von Böhmen. In der Frühzeit der Ostkolonisation baute er seine Länder um Burg Groitzsch (bei Leipzig) durch Zuerwerb an Saale, Mulde, oberer Elbe und in der Oberlausitz zu einem bedeutenden Territorialbesitz aus und holte als erster dt. Siedler, vor allem Franken, ins Land. Der Kolonisierung diente auch die Einrichtung von Kloster Pegau (1096), des ersten Benediktinerklosters östl. der Saale. Nach dem Tode des Markgrafen Heinrich II. von Meißen (1123) wurde er mit der Mark Meißen einschließlich der Lausitz belehnt. Bevor er jedoch Meißen und die Markgrafschaft in Besitz nehmen konnte, kam ihm darin sein Mitbewerber Konrad von Wettin zuvor. Nach seinem Tod und dem seiner Tochter Bertha (1143) fiel die Grafschaft Groitzsch an die Wettiner, weitere Güter kamen an den Staufer Friedrich von Schwaben.

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