Zinne




Zinne (mhd.; ahd. zinna = Zahn, Zacke; mhd. auch wintberge; lat. pinna). Auf Wehrmauern zum Umland hin aufgereihte, meist schildartig emporragende Aufbauten, die den Verteidigern als Deckung dienen. Die Lücken zwischen den Zinnen (“Zinnenfenster”) wurden als Schießscharten benutzt. Diese waren üblicherweise durch hölzerne Schartenladen verschließbar, die etwa auf halber Zinnenhöhe um einen waagrechten Balken drehbar gelagert waren. Zum Schuss kippte man den Schartenladen so weit an, dass dass sich an seinem unteren Ende eine Spalte öffnete und der Schütze aus sicherer Deckung hinunterschießen konnte. Der Form nach unterscheidet man römische Zinnen (rechteckige Breitzinne), arab. Zinnen (Kielbogenzinn), Dachzinnen (mit Sattel-, Pult- oder Zeltdach), Kerbzinne (auch Schwalbenschwanz-, Ghibellinen- oder Skaliger-Zinnen), Rundbogen- und Stufenzinnen (mit abgerundeter Krone bzw. treppenartiger Seitensicht).

Über ihre Funktion als wehrhafte Bauglieder hinaus symbolisierten Zinnen im Spätmittelalter auch Herrscher- oder Bürgerstolz, so etwa als dekorative Bekrönung der Fassade von Rathäusern oder der Treppengiebel von Patrizierhäusern.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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