Johannes Duns Scotus




* Maxton (Schottland) um 1265/66, † Köln 08.11.1308

Schott. scholastischer Philosoph und Theologe. – Um 1280 Franziskaner, 1291 Priester, lehrte 1297-1301 in Cambridge und Oxford, dann in Paris und seit 1307 in Köln. Er versuchte Traditionen des Augustinismus mit dem Aristotelismus zu verbinden. Mit seinem Individuationsprinzip, der “Haecceitas” (Diesheit) rückte er – im Unterschied zu Platon, Aristoteles und Thomas von Aquin – die Erkenntnis des Individuellen, der individuellen (konkreten) Dinge in den Vordergrund, die nach ihm unmittelbar erkennbar sind. Dem Willen, dessen Freiheit er hervorhob, nicht dem Intellekt komme (vor allem in der Ethik) die Vorrangstellung zu, Glaube und Wissen sind für ihn nicht identisch mit Theologie und Philosophie. – Wegen seiner scharfsinnigen Kritik erhielt er den Beinamen “Doctor subtilis”.

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