Kinderkreuzzug




In Europa verbreitete sich die Ansicht, dass es „sündigen Menschen“ nicht gelingen werde, die „heiligen Stätten“ zu erobern, dass aber unschuldige Kinder dieses Ziel erreichen könnten. In Deutschland und Frankreich versammelten sich Scharen von Kindern. In Marseille, wo sich eine große Menge von Knaben und Mädchen zusammengefunden hatte, verluden Schiffsbesitzer trotz des Einspruchs des französischen Königs die Kinder nach Palästina, ihr Schicksal war schrecklich. Viele von ihnen kamen bei einem Sturm im Mittelmeer um, andere wurden von den Schiffsbesitzern nach Ägypten gebracht und in die Sklaverei verkauft.

Ebenso traurig war das Schicksal der Kinder, die sich in Deutschland versammelt hatten. Hier wurde der Feldzug von Anfang an von Sklavenhändlern vorbereitet. Als die Kinder Süditalien erreicht hatte, verbot der dortige Bischof ihre Weiterreise nach Palästina. Den Kindern wurde befohlen, in die Heimat zurückzukehren. Aber auf dem Rückweg starben die erschöpften Kinder fast alle.

Der Kinderkreuzzug im Mittelalter
Der Kinderkreuzzug im Mittelalter

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