Dritter Kreuzzug

Der Fall von Jerusalem diente als Anlass für den dritten Kreuzzug. Die Kreuzfahrer verbrauchten alle ihre Kräfte zur Einnahme der Festung Akkon. Unter den Anführern des Kreuzfahrerheeres bestand keine Einigkeit, sondern es kam zu unterunterbrochenen Streitigkeiten.

Unter den Führern dieses Kreuzzuges zeichnete sich besonders der englische König  Richard Löwenherz aus. Er galt als der tapferste aller Ritter. So forderte er z.B. die mohammedanischen Emire zum Zweikampf heraus und spaltete sie mit einem einzigen Hieb seines Schwertes von Kopf bis zum Gürtel. Er was sehr roh, grausam und herrisch. Als Akkon nach zweijähriger Belagerung erobert wurde, gab Richard den Befehl, 2000 Gefangene hinzurichten, weil Saladin das Lösegeld nicht rechtzeitig gesandt hat.

Mit der Einnahme von Akkon waren die Erfolge der Kreuzfahrer zu Ende. Jerusalem blieb im Besitz der Moslems. Die Besitzungen der Kreuzfahrer in Palästina und Syrien waren stark zusammengeschmolzen. Ihre Hauptstadt wurde jetzt Akkon.

Dritter Kreuzzug im Mittelalter

Dritter Kreuzzug im Mittelalter