Armenhaus




Armenhaus (Armenherberge, -kasten, -spital, Elendenhaus; mhd. spital, spitel, spittel; grch.-lat. ptochotrophëum, zu grch. ptochos = Bettler; lat. aedificium serviens). In den Städten des Spätmittelalter kamen private Stiftungen auf, die sich aus christlicher Nächstenliebe die kostenfreie oder wohlfeile Unterbringung, Ernährung und Pflege der zahlreichen städtischen “ehrbaren Armen” zur Aufgabe machten. Diese hausten ansonsten in Kellern, Ställen oder Holzverschlägen. Zu ihnen gehörten vor allem Alte und Kranke, solche die sich weder selbst ernähren konnten noch Angehörige hatten, die für sie sorgten. Nicht aufgenommen wurden Taugenichtse (Säufer, Spieler), Unmoralische (Dirnen, Hurer) oder gottlose Leute. Die Pfründner leisteten Gebetsfürsorge für die Stifter und wurden oftmals zu leichten häuslichen oder gewerblichen Arbeiten herangezogen.

Armenhäuser bestanden aus der Wohnung des Verwalters (curator pauperum), aus Gemeinschaftsräumen (z.B. einer Kapelle oder einem Krankensaal) und zahlreichen von einem Gang aus zugänglichen Einzelzimmern (s. gaden). Andere Einrichtungen bestanden aus Reihen kleiner Häuschen, die jeweils auf ca. 40 qm Küche, Stube und Kammer enthielten, und sich somit der bürgerlichen Lebensform anglichen.

(s. Fugger, Städtische Gemeinschaftsbauten)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

-> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <-

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseite zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen