Chorgestühl




Chorgestühl (auch: Chorstallen; v. mhd. stal = Sitz, Wohnort, Stall). An den Längsseiten des Chors von Bischofs-, Stifts- oder Klosterkirchen aufgestellte Sitzreihen für die Teilnehmer am Chordienst (Angehörige der Dom- oder Stiftskapitel, Chormönche). Die meist in zwei Reihen angeordneten Sitze sind gegeneinander durch Trennwände abgeteilt und mit Armlehnen und Klappsitzen ausgestattet. An der Unterseite der Klappsitze befinden sich Stützen (“Miserikordien”), an die man sich im Stehen – bei hochgeklapptem Sitz – anlehnen kann. Von der Spätgotik an wurden die Wangen und Lehnflächen des Chorgestühls mit üppiger Schnitzplastik geschmückt, die Rückwände (Dorsalia) von einem Baldachin bekrönt. Das Chorgestühl ist in meist zwei einander gegenübeliegenden Gruppen angeordnet; die Sitzreihen steigen stufenweise an und sind nach vorne durch eine Brüstung abgeschlossen, an deren Innenseite eine Kniebank angebaut ist.

Als herausragende Beispiele seien die Chorgestühle des Ulmer Münsters von Jörg (Georg) Syrlin d.Ä., die im Dom zu Meißen und in der Stadtkirche St. Marien in Zwickau genannt.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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