Einung




Einung (mhd. einunc, einunge = Vereinigung, Bündnis; mlat. coniuratio, pactum). Das Wort kam in der mittelalterliche Rechtssprache in folgenden Bedeutungen vor:

1.) Verträge oder Bündnisse, die durch Schwur bekräftigt waren.

2.) Schwurgemeinschaften, etwa Korporationen des landsässigen Adels, Einungen der Stadtbürgerschaften, Gemeinschaften der Fernkaufleute oder bäuerliche Genossenschaften (Interessenverbände, Zünfte, Deichgenossenschaften s. Deichpflicht). Sie wurden quasi als “künstliche Verwandtschaft” empfunden – Eidgenossen waren einander zu Hilfe und Treue verpflichtet wie Brüder.)

3.) Eidlich bekräftigte Rechtssatzungen wie z.B. Landfrieden, Stadtrechte. Auch genossenschaftliche Verträge, wie z.B.die “Große Hammereinung” von Amberg- Sulzbach Oberpfalz; 1387 erwähnt), in welcher Erzförderung, Verhüttung, Verarbeitung und

Handel reguliert wurden. Vorrangiges Ziel dieser Einung war die Existenzsicherung der

bestehenden Hammerwerke. Hierfür wurden Verbote der Kapazitätsausweitung und

Zulassungsbeschränkungen verfügt.

4.) Bußzahlung, die bei einem Verstoß gegen eine beschworene Rechtssatzung nach Maßgabe

des Einungsgerichts fällig wurde. Mit der Einhebung der Buße waren städt. Beamte, die sog.

Einunger betraut.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

-> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <-

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseite zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen