Iacopone da Todi




Iacopone da Todi (Iacobus de Benedictis, Jacopo dei Benedetti, Jacobus Tudertinus; um 1235 – 1306). Aus der Ortschaft Todi im Herzogtum Spoleto gebürtiger Rechtsgelehrter, der durch den plötzlichen Tod seiner jungen Frau (1268) aus der Bahn geworfen wurde, seinen Beruf als Advokat und Notar sowie seinen Besitz aufgab, um fortan als Büßer bettelnd in seiner Heimatstadt zu leben. Von seinen Mitbürgern wurde er als Narr angesehen und mit dem Spottnamen Iacopone (s.v.w. “irrer Jacob”) gerufen. Er trat 1278 in den Orden der Franziskaner ein, wo er das radikale Armutsideal des Franz von Assisi offensiv vertrat und dieserhalb mit der Amtskirche in Streit geriet. Von Papst Bonifatius VIII. wurde er 1298 exkommuniziert und zu lebenslanger Klosterhaft verurteilt, 1303 jedoch von dessen Nachfolger auf dem päpstl. Stuhl, Benedikt XI., begnadigt und wieder in die Kirche aufgenommen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im Klarissenkloster S. Lorenzo bei Todi.

Er gilt aufgrund seiner in umbrischer Mundart gehaltenen literarischen Werke als einer der Wegbereiter der ital. Volkssprache (lingua volgare, romanzo). Von ihm stammen viele vom Geist der Mystik beseelte geistliche Gedichte und Lobgesänge (laude), auch polemisch-satirische Schriften gegen die Verfehlungen der Kirche seiner Zeit.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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