Meeresströmungen




Meeresströmungen (lat. refluxiones). Ma. Naturphilosophen – besonders Guilelmus de Conchis (um 1080 – um 1154) – beschäftigten sich mit Ursache, Richtung und Auswirkung der von Seefahrern festgestellten Strömungen. Derartige Strömungen konnten bis über 100 km breit sein und mit Geschwindigkeiten von 0,2 bis 3 m/sec fließen; in Meerengen (z.B. der von Gibraltar, vor Dover, zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer) konnten Ausgleichsströmungen zwischen den Meeren oder Gezeitenströmungen noch höhere Geschwindigkeiten erreichen. (Bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 2 m/sec wird eine Schiff ohne weiteren Vortrieb um 170 km/Tag versetzt.)

Nach Ansicht der Gelehrten gingen die Strömungen von dem angenommenen Äquatorialozean aus, und umströmten mit dem dort angewärmten Wasser die drei Kontinente nach Norden und Süden. Von diesem Großsystem abweichende Strömungen erklärten sie mit unterseeischen Gebirgen. An den Erdpolen vermutete man gewaltige Meeresstrudel, die das Wasser ins Erdinnere einsogen. Grund für diese Vorstellung könnte die starke Gezeitenströmungen vor den norwegischen Lofoten gewesen sein; dem gewaltigen Sog dieses “Malstroms” (v. ndl. maalstrom, zu malen = drehen) waren Berichten zufolge Seefahrer nur mit knapper Not entronnen.

(s. Gezeiten)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

-> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <-

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseite zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen