Entwicklung der Burg im Mittelalter

Die Entwicklung, Architektur und der Bau dieser großen Festungen veränderte sich während der Zeit, beeinflusst durch wichtige historische Ereignisse wie die Kreuzzüge und die Technologie der Belagerungen.

Die Entwicklung der Burgen in England vor dem Mittelalter

Die Normannen waren verantwortlich für die Entwicklung der Burgen in England während des Mittelalters. Bis zu der normannischen Invasion und der Schlacht von Hastings im Jahre 1066 gab es keine befestigten Burgen. Es gab Strukturen wie Causewayed Camps und Stonehenge, die zurück bis in die Steinzeit (3000 – 1800 v. Chr.) datieren. Die Bronzezeit (1800 – 600 v. Chr.) führte zu den Hügelfestungen von England, die größte ist Maiden Castle. Die Eisenzeit und die Römer (600 v. Chr. – 400 n. Chr.) sahen die Entwicklung von mehr Hügelfestungen als notwendig an und als die Römer England besetzen erschufen sie defensive Strukturen wie den Hadrianswall

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Belagerung einer Burg im Mittelalter

Durch die Zunahme von Burgen und befestigten Städten und deren Bedeutung in strategischer Hinsicht war die Eroberung oder Verteidigung von Festungen eine verbreitete militärische Handlung im späten Mittelalter. Auch wenn eine kleine Truppe zur Verteidigung einer Burg genügte, so bedurfte es einer großen Armee sie einzunehmen. Der Angreifer brauchte ein zahlenmäßig großes Heer, um das Umland der Burg zu überwachen, die Befreiungsarmee des Gegners abzuwehren, die Festung anzugreifen oder zumindest den Belagerungsdruck aufrechtzuerhalten. Dies alles war ein kostspieliges Unternehmen.

War eine Armee im Anmarsch auf eine Burg, zogen sich die Burgleute meist ins Innere zurück und nahmen alle wertvollen Dinge, insbesondere Nahrungsmittel und Waffen, mit sich. Wurde eine lange Belagerung erwartet, so konnte es vorkommen, dass den Bauern, die nicht kämpfen konnten, der

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Leben auf der Burg-im-mittelalter

Das häusliche Leben der Ritter, der Minnesänger, der adligen Frauen spielte sich in der Burg ab. Man hatte seit dem 9./10. Jh. solche Burgen gebaut, und zwar zum Schutz vor Feinden. Das Recht zum Burgenbau war ein Vorrecht des Königs, der es jedoch an seine Getreuen weiterverlieh. So bauten auch Fürsten und Grafen, Bischöfe und Äbte eigene Burgen. Seit dem 11. Jh. entstanden Tausende solcher Burgen in ganz Europa, allein in Deutschland rund 10.000. In der Ritterzeit

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Aufbau einer Burg im Mittelalter

Burgmauer

Die Burgmauer ist an mehreren Stellen durch Türme verstärkt, die eine bessere Verteidigung ermöglichen. Überall entlang der Mauer befinden sich Öffnungen, durch die man den Feind beobachten und Steine, brennbares Material (wie Pech und Teer) oder andere Gegenstände hinabwerfen kann, um die Angreifer zurückzudrängen. Diese Öffnungen nennt man daher auch Gusslöcher oder Pechnasen

Zugbrücke

Wenn die Zugbrücke hochgezogen wird, ist die Burg von außen nicht mehr zu erreichen, es sei denn, man schafft es, den Wassergraben zu durchqueren und Fallgatter und Burgtor zu überwinden. Zusätzlichen Schutz bietet manchmal eine dem Tor vorgelagerte Befestigungsanlage. So eine Befestigungsanlage heißt „Vorwerk” oder „Barbakane”.

Fallgatter

Ein Fallgatter war ein schweres Gitter, das vor einem Burgtor herabgelassen werden konnte, um den Zugang zur Burg zu versperren. Das Tor befand sich innerhalb eines Torhauses, einem der Wachtposten in der Befestigungsanlage. Der Durchgang zur Burg konnte durch eine Art Tunnel im Torhaus führen und wurde von einem oder mehreren Fallgattern in der Mitte oder an den beiden Enden abgesperrt.

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Burg im Mittelalter

In früheren Zeiten waren gegen feindliche Überfälle auf Bergkuppen Schanzen mit Wall und Graben angelegt worden. Als man den Steinbau kennen gelernt hatte, fing man an festen Burgen zu bauen (von bergen =  schützen).

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