Ursache der Kreuzzüge im Mittelalter

Der Reichtum der Kulturländer des Orients regte die Phantasie der westeuropäischen Feudalherren an. Voller Neid hatten sie von Reisenden die Erzählungen über den Prunk in Byzanz und die Schätze der Kalifen und Emire gehört. Die kleinen Ritter, die sich von den Abgaben der gequälten und ruinierten Bauern kaum erhalten konnten, träumten davon, in diesen reichen Ländern Fürst oder gar König zu werden.

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Kinderkreuzzug

In Europa verbreitete sich die Ansicht, dass es „sündigen Menschen“ nicht gelingen werde, die „heiligen Stätten“ zu erobern, dass aber unschuldige Kinder dieses Ziel erreichen könnten. In Deutschland und Frankreich versammelten sich Scharen von Kindern.

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Siebenter Kreuzzug

Einen letzen Zug unternahm König Ludwig im Jahre 1270. Auf Zureden seinen Bruders Karl von Anjou war das Unternehmen zunächst gegen Nordafrika gerichtet. Während der Belagerung von Tunis brach die Pest im Heer aus, die auch den König hinwegraffte.

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Sechster Kreuzzug

Nicht der Papst oder der Kaiser, König Ludwig der Heilige von Frankreich hielt den Kreuzzugsgeist aufrecht. Im Jahre 1248 schiffte der sich nach Ägypten ein und nahm nach der Landung Damiette ein.

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Fünfter Kreuzzug

Ein unter Führung eines päpstlichen Legaten stattfindender Kreuzzug scheitert in Ägypten, wo der Sultan El Kamil das Kreuzheer im Nildelta einschließt und nur gegen einen achtjährigen Waffenstillstand abziehen lässt. Nun richten sich die Augen der Christenheit auf den Kaiser, der nach mancherlei Ausflüchten endliche für den Sommer 1227 den Kreuzzug zusagt.

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Vierter Kreuzzug

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts begannen in Europa die Vorbereitungen zum vierten Kreuzzug. Die Kreuzfahrer beschlossen, sich in Venedig zu sammeln und von hier aus auf venezianischen Schiffen nach Osten zu fahren. Zu dieser Zeit war es zwischen Venedig und Byzanz zu Zusammenstößen gekommen. Die Venezianer benutzen die Kräfte der Kreuzfahrer, um so ihren großen Handelskonkurrenten, Byzanz zu beseitigen.

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Dritter Kreuzzug

Der Fall von Jerusalem diente als Anlass für den dritten Kreuzzug. Die Kreuzfahrer verbrauchten alle ihre Kräfte zur Einnahme der Festung Akkon. Unter den Anführern des Kreuzfahrerheeres bestand keine Einigkeit, sondern es kam zu unterunterbrochenen Streitigkeiten.

Mehr erfahrenDritter Kreuzzug

Zweiter Kreuzzug

Die Eroberung Syriens und Palästinas gelang den Kreuzfahrern nur, weil die seldschukischen Feudalherren nicht gemeinsam vorgingen, sondern sich häufig gegenseitig befehdeten. Aber der von den Kreuzfahrern gegründete Staat war nicht von Dauer. Ununterbrochen griffen die Moslems seine Grenzen an.

Mehr erfahrenZweiter Kreuzzug

Erster Kreuzzug

Im Jahr 1095 versammelte sich in Clermont in Frankreich ein Kirchenkonzil. Dort waren nicht nur die Geistlichkeit, sondern auch Feudalherren, Kaufleute und viele Bauern aus den umliegenden Ortschaften zusammengekommen.

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